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Ausbau oder Neubau  |  Gegenüberstellung  |  Antworten auf Argumente gegen den Ausbau 
Standpunkt der Bürgerinitiative  |  Allianz zum Schutz des Bodens

 
  Gegenüberstellung  
 

Eine neue B178 ist besser geeignet, das bestehende Straßennetz wirksam zu entlasten.

Sicher entlastet jede neue Parallelstraße die Bestehende. Aber die Bestehende ist bestens zum Ausbau geeignet, so das problemlos die gleiche Leistungsfähigkeit erreicht werden könnte, wie bei einem Neubau. Zusätzlich "und das ist für uns sehr wichtig" würden akute Unfallschwerpunkte beseitigt, die sonst auf der alten Straße bleiben würden. Bei einem 4 spurigen Ausbau würde eine höhere Leistungsfähigkeit erreicht, als bei einem Neubau mit 2 Spuren und ab und zu einer Überholmöglichkeit (Straßenquerschnitt Neu:"2+1").
 

 
     
 


Diese ortsnahe Umfahrung von Herrnhut trennt Ruppersdorf von Herrnhut ab.

Dieser Trennungseffekt ist nicht zu vermeiden, aber er ist nicht neu. Die heutige B178 trennt in gleichem Maße die Stadt Herrnhut. Mit der Umfahrung besteht die Möglichkeit ein geschlossenes Ortsbildensemble in Herrnhut wieder herzustellen.
 

 
     
 


Der völlige Neubau der B178 schafft mehr Arbeitsplätze in der Region.

Solch große vorhaben, wie ein B178-Neubau sind in ihrem Umfang erfahrungsmäßig so zugeschnitten, dass sie nur von großen Konzernen angeboten und ausgeführt werden können. Die übliche Vergabepraxis nach europäischen Recht (dem Vorhaben dieser Größenordnung unterliegt) lässt leider vermuten, dass damit billige Subunternehmen aus entfernten Gegenden zum Zuge kommen, als heimische Bauunternehmen. Dagegen würde ein Ausbau der bestehenden Straße, der in kleinen Baulosen und abschnittsweiseerfolgt, aufgrund des viel geringeren Bauvolumen den ortsansässigen mittelständischen Unternehmen Aufträge verschaffen.
 

 
     
 


Eine neue Straße bringt mehr wirtschaftlichen Aufschwung in die Region.

Diese Hoffnung muss bezweifelt werden. Die Erfahrungen in den alten und mittlerweile auch den neuen Bundesländern belegen, dass dies nur für an Autobahnen angeschlossene Ballungszentren gilt. Mit einem Neubau ist man später so schnell in Zittau, wie heute in Löbau. In der Ansiedlung von Wirtschaft unterscheiden sich die beiden Städte heute jedoch nicht.
 

 
     
 


Die neue Straße wird aus dem Bundeshaushalt bezahlt, belastet also unsere kommunalen Kassen nicht.

Hier gilt bei den Investitionskosten für den Neubau dasselbe wie für de Ausbau. Zum erheblichen Nachtteil der Region gerät die Frage der Betriebs - und Unterhaltungskosten im Fall eines gänzlichen Neubaus der B178 : Straßenbaulastträger ist das  Bundesverkehrsministerium. Mit einem Neubau wird mit Sicherheit die dann weiterhin bestehende alte B178 in die Verantwortung des Landkreises übergehen, was zu einer Mehrbelastung der Kommunen führt.
 

 
     
 



 

 
     
 

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